Sehr geehrtes vpntester.org Team!
Wie ihr sicherlich schon gehört habt, wurde OVPN durch das amerikanische Unternehmen Pango (u. a. Hotspot Shield als Produkt) gekauft. Was haltet ihr davon? Muss man sich Sorgen machen, bzw. würdet ihr OVPN weiterhin empfehlen?
Vielen Dank für eure Antwort.
Ja, OVPN wurde 2023 von Pango übernommen – dem US-Konzern hinter Hotspot Shield, Betternet und UltraVPN. Unsere Einschätzung, offen gesagt: Das ist keine gute Nachricht. Pango verdient sein Geld mit werbefinanzierten Gratis-VPNs, deren Datenpraxis wir in unseren Tests wiederholt kritisiert haben. OVPN hatte sich genau als Gegenmodell positioniert – schwedischer Anbieter, Server ohne Festplatten, gerichtsfest bewiesene No-Logs-Politik.
Technisch hat sich an OVPN bislang nichts Nachweisbares verschlechtert. Aber die Entscheidungen trifft jetzt ein Eigentümer, dessen Geschäftsmodell auf Nutzerdaten beruht, und dessen Sitz in den USA liegt. Wir haben die Partnerschaft deshalb beendet; unser OVPN-Testbericht bleibt als Archiv online.
Wer OVPN wegen der Privatsphäre gewählt hat, findet das gleiche Profil heute bei ProtonVPN (Schweiz, geprüfte No-Logs-Politik) und Mullvad (Schweden, anonyme Bezahlung möglich).