Wenn ich im Asus Router die WG config. hochlade, die durch die Fritz-Box erstellt wurde, dann kann ich soweit alles alles anlegen. Die Verbindung klappt auch und ich kann auf Geräte des heimischen Netzwerkes per IP zugreifen. Was nicht geht ist die Nutzung des DNS. Ich kann also keine Namens Auflösung nutzen.
Der Aufruf von fritz.box oder Netzwerkverbindungen im Explorer nach der Konvention \\NAS\…. gehe nicht.
Bei der Prüfung via nslookup wird auch immer der DNS Server angezeigt, die der Asus Router von seinem WAN bekommt.
Auch der Eintrag der heimischen DNS Andresse im Optionalen DNS Feld der VPN Fusion Einrichtung ändert nichts daran.
Wenn ich die Verbindung via dem WG Windows Client aufbaue, dann funktioniert es. Demnach muss das Problem im Asus Router etc. liegen..
Hat einer hier eine Lösung?
Das ist eine bekannte Schwäche von VPN Fusion: Bei WireGuard-Profilen übernimmt ASUS den DNS-Eintrag aus der Konfigurationsdatei nicht für die Clients – der Router verteilt weiter die DNS-Server, die er vom WAN bekommt. Deshalb funktioniert die Namensauflösung ins Heimnetz (fritz.box, NAS) nur mit dem Windows-Client, nicht über den Router. Das „optionale DNS-Feld“ in VPN Fusion ändert daran nichts, wie Du schon gemerkt hast.
Was funktioniert:
- DNS auf dem Client fest eintragen. Auf dem PC hinter dem ASUS als DNS-Server die IP der entfernten Fritzbox (192.168.178.1 o.ä.) setzen. Dann löst die Fritzbox
fritz.boxund die Gerätenamen auf. Nachteil: Der PC nutzt diesen DNS auch für alles andere – was durch den Tunnel geht, ist das aber ohnehin. - DNSFilter auf dem ASUS. LAN → DNSFilter → Modus „Router“ oder ein benutzerdefinierter Server mit der Fritzbox-IP. Damit zwingt der ASUS alle Clients auf diesen DNS. Bei Merlin-Firmware zusätzlich „DNS Director“.
- Für Netzlaufwerke die IP nehmen:
\192.168.178.20\Datenstatt\NAS\Daten. Die Namensauflösung per NetBIOS/WS-Discovery überquert einen gerouteten VPN-Tunnel sowieso nicht – das würde auch mit funktionierendem DNS nicht gehen.