Proton Mail Test 2026: Erfahrungen, Preise und was die Verschlüsselung wirklich schützt

ProtonMail

9.4
Postfachgröße 8.9
Privatsphäre 9.6
Anwendungen 9.8
Kundenservice 9.3
Preis 9.3

Positiv

  • Einfache Handhabung und ansprechende E-Mail-Apps für verschiedene Geräte
  • Komplett in deutscher Sprache
  • Höchste Sicherheitsstandards bei der Aufbewahrung und dem Versand von verschlüsselten Nachrichten
  • Kostenlose Nutzung möglich
  • Eigene vorhandene Domains sind mit der Premiumversion nutzbar.

Negativ

  • Relativ komplizierte Tarifstruktur für die Premiumvarianten
  • Nur 500 MB Datenspeicher in der kostenlosen Version inkludiert.
  • Maximal 150 E-Mails pro Tag in der kostenlosen Version möglich.
Kurz gesagt: Proton Mail ist 2026 der verbreitetste verschlüsselte E-Mail-Dienst – Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, kein Zugriff des Anbieters auf Inhalte, Schweizer Unternehmen mit inzwischen europäischen Rechenzentren. Die kostenlose Version reicht zum Ausprobieren (1 GB), für den Alltag ist Mail Plus für 3,99 € im Monat der sinnvolle Tarif. Wer auch VPN, Passwortmanager und Cloud will, nimmt Proton Unlimited für 9,99 €. Unsere Leser bewerten Proton Mail mit 95 von 100 Punkten.

Proton Mail kostenlos testen

Was Proton Mail ist – und was es von Gmail unterscheidet

Proton Mail wurde 2014 von Wissenschaftlern des CERN in Genf gegründet. Der Unterschied zu Gmail, Outlook oder GMX liegt nicht in der Oberfläche, sondern darin, wo der Schlüssel liegt: Bei Proton werden E-Mails auf Deinem Gerät verschlüsselt und so gespeichert, dass Proton selbst sie nicht lesen kann („Zero Access“). Zwischen zwei Proton-Konten läuft die Verschlüsselung durchgehend von Ende zu Ende, an andere Adressen kannst Du mit Passwort geschützte Nachrichten oder klassisches PGP nutzen. Werbung gibt es nicht, und weil Proton den Inhalt nicht kennt, kann es ihn auch nicht auswerten oder an Dritte weitergeben.

Das Unternehmen gehört einer Stiftung (Proton Foundation), veröffentlicht den Quellcode seiner Apps und lässt sie regelmäßig extern prüfen. Seit 2022 fasst „Proton“ alle Dienste unter einem Konto zusammen: Mail, Calendar, Drive, VPN, Pass (Passwörter) und Docs.

Proton Mail Preise 2026

Tarif je Monat (Jahresabo) je Monat (monatlich) Speicher Adressen / Domains Enthalten
Proton Free 0 € 0 € 1 GB 1 Adresse 150 Mails pro Tag, Calendar, 5 GB Drive, VPN (1 Gerät)
Mail Plus 3,99 € 4,99 € 15 GB 10 Adressen, 1 eigene Domain unbegrenzt Ordner und Filter, Priority-Support
Proton Unlimited 9,99 € 12,99 € 500 GB 15 Adressen, 3 Domains alles von Mail Plus + VPN Plus, Pass Plus, Drive
Proton Duo / Family ab 14,99 € / 23,99 € – 1 TB / 3 TB 2 / 6 Personen Unlimited für mehrere Konten

Alle Bezahltarife haben 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Der Jahrespreis ist der reguläre Preis; in Aktionszeiträumen (Black Friday, Frühjahr) gibt es Unlimited zeitweise für rund 5 € im Monat.

Unsere Einschätzung: Free ist ein echter Test, kein Köder – 1 GB und 150 Mails am Tag reichen für ein Zweitkonto. Wer Proton als Hauptadresse nutzt, braucht Mail Plus wegen der eigenen Domain und der Aliasse. Unlimited lohnt nur, wenn Du das VPN tatsächlich nutzt – dann ist es günstiger als Mail Plus und ProtonVPN getrennt.

Sicherheit: Was Proton Mail wirklich schützt – und was nicht

  • Inhalte und Anhänge sind verschlüsselt gespeichert; Proton kann sie auch auf Anordnung nicht herausgeben. Das hat sich in mehreren dokumentierten Behördenanfragen bestätigt.
  • Betreffzeilen und Metadaten (Absender, Empfänger, Zeitpunkt) sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt – das ist bei E-Mail technisch nicht anders möglich. Wer das vermeiden will, braucht einen Messenger, keine E-Mail.
  • IP-Adressen: Proton speichert sie standardmäßig nicht, muss aber bei rechtskräftigen Schweizer Anordnungen die IP eines bestimmten Kontos protokollieren. Der bekannte Fall von 2021 (ein Aktivist wurde über seine IP identifiziert) ist der Grund, warum wir raten, Proton Mail mit dem Proton VPN oder Tor zu nutzen, wenn Anonymität wichtig ist.
  • Zwei-Faktor-Anmeldung per App oder Sicherheitsschlüssel, Passkeys, Anmeldeverlauf und die Schutzstufe Proton Sentinel (für gefährdete Nutzer, manuelle Prüfung verdächtiger Anmeldungen) sind vorhanden. Dark Web Monitoring warnt Bezahlkunden, wenn ihre Adresse in Datenlecks auftaucht.

Standort: Schweiz – mit Servern in Deutschland und Norwegen

Proton hat seinen Sitz in Genf, aber die Schweiz ist 2025 als Datenschutz-Argument ins Wanken geraten: Die geplante Verschärfung der Überwachungsverordnung (VÜPF) würde Anbieter ab 5.000 Nutzern zur Identifizierung und sechsmonatigen Speicherung verpflichten. Proton hat daraufhin angekündigt, mehr als 100 Millionen Euro in Rechenzentren in Deutschland und Norwegen zu investieren, und verlagert seit Sommer 2025 schrittweise Infrastruktur dorthin – zuerst den KI-Assistenten Lumo, dann weitere Dienste. Für Dich ändert das nichts an der Verschlüsselung: Daten auf EU-Servern unterliegen der DSGVO, die Inhalte bleiben für Proton unlesbar. Es zeigt aber, dass „Schweizer Datenschutz“ allein kein Kaufargument mehr ist – die Technik ist es.

Im Alltag: Oberfläche, Apps, Umzug

  • Apps für Web, Windows, macOS, Linux (Beta), Android und iOS. Die Desktop-App bündelt Mail und Calendar; die Bridge verbindet Thunderbird, Outlook oder Apple Mail (nur Bezahltarife).
  • Easy Switch importiert Mails, Kontakte und Kalender aus Gmail, Outlook oder Yahoo und leitet neue Nachrichten automatisch weiter – der Umzug dauert einen Nachmittag.
  • Aliasse: Mit Proton Pass erzeugst Du Wegwerf-Adressen („hide-my-email“), die auf Dein Postfach weiterleiten. Für Newsletter und Shops die beste Waffe gegen Spam.
  • Ablaufdatum und Passwortschutz für einzelne Mails, Lesebestätigungen, Planen des Versands, Kategorien und ein Spamfilter, der in unserem Test kaum Fehlalarme produzierte.
  • Grenzen: Kein IMAP ohne Bridge, keine serverseitige Volltextsuche in verschlüsselten Inhalten (die Suche läuft lokal im Client), und wer viele große Anhänge verschickt, merkt das 25-MB-Limit.

Proton Mail Alternativen

  • Tuta (ehemals Tutanota, Hannover): verschlüsselt auch Betreff und Kalender, quelloffen, ab 3 € im Monat. Nachteil: keine PGP-Kompatibilität, kein Bridge-Zugang.
  • mailbox.org (Berlin): klassisches Postfach mit IMAP, Office und Kalender ab 3 €; Verschlüsselung optional per PGP. Für alle, die Standard-Mailprogramme ohne Bridge wollen.
  • Posteo (Berlin): 1 € im Monat, anonym bezahlbar, ökologisch betrieben, aber ohne eigene Domain.

Proton bleibt die erste Wahl, wenn Du das Gesamtpaket aus Mail, Kalender, Cloud, Passwörtern und VPN aus einer Hand willst. Wer nur ein sicheres Postfach mit eigener Domain sucht, fährt mit mailbox.org günstiger.

Proton Mail und Proton VPN zusammen

Beides steckt in Proton Unlimited. Das VPN ist in unserem ProtonVPN-Test vor allem wegen des kostenlosen Tarifs ohne Datenlimit aufgefallen; im Unlimited-Paket bekommst Du die volle Version mit allen Standorten und Streaming-Servern. Für 9,99 € im Monat ist das günstiger als jede Kombination aus separatem Mail- und VPN-Abo.

Mail Plus oder Unlimited buchen

Unser Fazit zu Proton Mail

Proton Mail ist der ausgereifteste verschlüsselte E-Mail-Dienst, den man 2026 bekommen kann: verständliche Apps, saubere Verschlüsselung, ein Anbieter, der Anfragen von Behörden öffentlich dokumentiert. Die Schwächen sind bekannt und ehrlich benannt – Metadaten bleiben sichtbar, IMAP nur über die Bridge, und der Standortvorteil Schweiz ist Geschichte. Für 3,99 € im Monat gibt es kein besseres Postfach, wenn Datenschutz der Grund für den Wechsel ist.

Häufige Fragen zu Proton Mail

Ist Proton Mail wirklich kostenlos?
Ja, dauerhaft: 1 GB Speicher, eine Adresse, 150 Mails am Tag. Es gibt keine Werbung und keine zeitliche Begrenzung.

Kann ich meine bisherige Adresse behalten?
Mit Mail Plus kannst Du eine eigene Domain anlegen; eine Gmail- oder GMX-Adresse lässt sich nicht übernehmen, aber per Easy Switch weiterleiten.

Kann Proton meine Mails lesen?
Nein. Inhalte und Anhänge sind so verschlüsselt, dass Proton keinen Schlüssel besitzt. Betreff und Empfänger sind davon ausgenommen.

Funktioniert Proton Mail mit Outlook oder Thunderbird?
Ja, über die Proton Mail Bridge – enthalten in Mail Plus und Unlimited, nicht im Free-Tarif.

Ist Proton Mail DSGVO-konform?
Ja. Proton unterliegt als Schweizer Anbieter dem Schweizer Datenschutzgesetz und für EU-Kunden der DSGVO; die neuen Rechenzentren stehen in Deutschland und Norwegen.

Was passiert, wenn ich mein Passwort vergesse?
Ohne hinterlegte Wiederherstellungsdaten (Telefon, zweite E-Mail oder Wiederherstellungsphrase) sind die verschlüsselten Mails verloren – das ist die Kehrseite der Zero-Access-Verschlüsselung. Die Wiederherstellungsphrase solltest Du gleich nach der Anmeldung notieren.

 
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Proton Mail kostenlos verwenden

Man kann auch weiterhin ProtonMail kostenlos verwenden. Wir haben den Link zum kostenfreien Angebot für Dich!

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Ist ProtonMail sicher?

ProtonMail selbst bietet sehr gute Apps, die mit dem E-Mail-Dienst über verschlüsselte Verbindungen kommunizieren. Zusätzlich werden auch die E-Mails, die man mit ProtonMail erhält, direkt auf den Servern verschlüsselt abgelegt.

Was man aber wie bei jeder E-Mail-Übertragung auch sehen muss. Wenn du mit einem Gegenüber kommunizierst, der keinerlei Sicherheitsstandards verwendet, dann sind natürlich die von dir gesendeten E-Mails auch unsicher.

Kann man Proton Mail anonym verwenden?

Grundsätzlich ja, aber man muss bedenken, dass der E Mail Anbieter natürlich die IP Adressen der Nutzer aufzeichnet. Dies geschieht auch, um Spammer daran zu hindern, selbst den Service zu missbrauchen, wodurch dann alle Nutzer einen erheblichen Nachteil hätten. Wenn du du dein Proton Mail Konto anonym verwenden möchtest, solltest du darauf achten, dass du den Service NIEMALS mit deiner realen IP Adresse verwenden darfst. Diese könnte direkt zu dir führen.

Sind die EMails, die ich versende, "verschlüsselt"?

Ja und nein. Verschlüsselt sind E-Mails dann, wenn auch der Empfänger den selben Verschlüsselungsmechanismus verwendet, um die Daten auch wieder sichtbar zu machen. Grundsätzlich können dann auch NUR die Inhalte der E-Mails verschlüsselt werden. Wie bei einem Brief werden die Absenderdaten (außen am Kuvert), der Betreff und der Empfänger stets im Klartext mit übertragen und daher auch für Dritte einsehbar.

Gibt ProtonMail meine Daten an Behörden weiter?

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, denn ProtonMail wird in der Schweiz gehostet und betrieben, wodurch ein recht guter Schutz für deine Daten alleine schon durch die gesetzliche Lage dort vorhanden ist. Allerdings gibt es auch in der Schweiz Gründe, weshalb ein Unternehmen eventuell vorhandene Daten an Behörden weitergeben müssen.  Zivilrechtliche Anfragen aber sind dabei sicherlich ausgeschlossen.

Kann man ProtonMail kostenlos verwenden?

Ja, der Anbieter ermöglicht es Nutzern, den Service etwas eingeschränkt und mit limitiertem Datenspeicher auch kostenfrei dauerhaft zu verwenden.

Kann ich ProtonMail mit meiner eigenen Domain verwenden?

Also wenn du deine eigenen Domainnamen mit ProtonMail verwenden möchtest (zum Beispiel: name@meinedomain.com) dann ist dies  im Premium Tarif des Services möglich.

Verschlüsselt ProtonMail den Betreff/Titel der E-Mails?

Alle Daten von ProtonMail werden im Ruhezustand und während der Übertragung verschlüsselt. Allerdings sind die Betreffzeilen in ProtonMail nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt, was bedeutet, dass der E Mail Anbieter im Falle eines gültigen Schweizer Gerichtsbeschlusses die Möglichkeit hat, die Betreffzeilen deiner Nachrichten herauszugeben. Deine Nachrichteninhalte und Anhänge sind Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Es gibt zwei Hauptgründe, warum die Betreffzeilen in ProtonMail-Nachrichten nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt sind.

1. Nicht Standardkonform – ProtonMail hält sich an den OpenPGP Standard, der das SMTP Protokoll weitgehend respektiert. In PGP ist die Betreffzeile Teil des Header-Pakets, welches nicht End-to-end verschlüsselt ist.

Wenn PGP die Betreffzeilen nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt, warum verwendet ProtonMail dann den OpenPGP-Standard?

Der Grund ist die Interoperabilität. Indem wir uns an OpenPGP halten, ermöglichen wir nicht nur Ende-zu-Ende verschlüsselte Nachrichten mit anderen ProtonMail Nutzern, sondern auch Kompatibilität mit jedem PGP Nutzer weltweit. Das bedeutet, dass jeder, unabhängig davon, welchen E-Mail-Anbieter er nutzt, Ende-zu-Ende verschlüsselte Nachrichten an ProtonMail-Nutzer senden kann.

Die Wichtigkeit dessen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dies ermöglicht uns auch die Integration mit anderen Diensten wie Facebook. Mit OpenPGP ist ProtonMail nicht nur ein eigenständiger verschlüsselter E-Mail-Dienst, sondern wir werden Teil eines ganzen verschlüsselten Ökosystems.

2. Erlaube die Suche in der Betreffzeile – Konstruktionsbedingt sind Ende-zu-Ende verschlüsselte Daten nicht durchsuchbar. Das liegt daran, dass das Durchsuchen von mehreren Gigabyte an E-Mails in einem Browser nicht richtig durchgeführt werden kann. Sie muss auf den ProtonMail-Servern durchgeführt werden, und mit der End-to-end Verschlüsselung haben die ProtonMail-Server nicht die Möglichkeit, die Daten zu lesen. Wenn die Betreffzeilen verschlüsselt wären, wäre es unmöglich, E-Mails nach Betreff zu durchsuchen. Dies ist ein großer Nachteil für die alltägliche Nutzbarkeit von E-Mails.

Diese Situation kann sich in der Zukunft ändern, wenn sich die Verschlüsselungstechnologie weiterentwickelt (z.B. Projekte wie Mylar, das am MIT entwickelt wird), aber im Moment ist die Suche nach verschlüsselten Daten noch weit entfernt.

Was kann ich tun, um die Betreffzeilen meiner E-Mail-Kommunikation zu schützen?

Auch wenn die Betreffzeilen von ProtonMail nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, ist es für Dritte außerordentlich schwierig, an sie heranzukommen. Der Zugriff würde einen Verstoß gegen die Schweizer Datenschutzgesetze und einen Gerichtsbeschluss erfordern, der von einem Schweizer Richter genehmigt wird.

Du kannst auch generische Betreffzeilen verwenden, die nur minimale Informationen über den Inhalt der Nachricht preisgeben.

Was ist Verschlüsselung?

Verschlüsselung ist der Prozess, Nachrichten oder Informationen so zu verschlüsseln, dass nur autorisierte Parteien sie lesen können. Mit Hilfe komplexer Algorithmen wird die Nachricht in eine unleserliche Zeichenkette umgewandelt, ohne dass ein eindeutiger Schlüssel generiert wird. Dieser einzigartige Schlüssel ermöglicht es, die Nachricht wieder in ihr ursprüngliches Format zu verwandeln.

ProtonMail verwendet Verschlüsselung, um die Nachrichten, die du sendest und empfängst, zu ver- und entschlüsseln. Alle Nachrichten, die du an andere ProtonMail Nutzer sendest, werden auf diese Weise verschlüsselt. Auch wenn du Nachrichten an andere Dienste sendest, wird die gleiche Methode verwendet, wenn du dich dafür entscheidest, die Nachricht mit einem Passwort zu verschlüsseln.

Wenn ein ProtonMail-Nutzer eine Nachricht an einen anderen ProtonMail-Nutzer sendet, wird diese Nachricht verschlüsselt und kann nur mit dem Schlüssel des Empfängers entschlüsselt werden.

Was ist bei ProtonMail verschlüsselt?

Die Verschlüsselung ist das Herzstück dessen, was ProtonMail besonders macht. Es bietet eine Lösung, die so einfach zu benutzen ist, dass jeder sie genießen kann. Wie in Was ist Verschlüsselung besprochen, ist Verschlüsselung entscheidend, um deine Daten sicher zu halten. Der Nachrichtentext und die Anhänge sind vollständig verschlüsselt:

Versenden von Nachrichten

E-Mails, die zwischen ProtonMail-Benutzern gesendet werden Immer Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Emails von ProtonMail Benutzern an Nicht-ProtonMail Benutzer

Ende-zu-Ende verschlüsselt, wenn die Option „Verschlüsseln für Außenstehende“ ausgewählt ist. Hier erfährst du mehr.
Ansonsten verschlüsselt mit TLS, wenn der Nicht-ProtonMail Mailserver dies unterstützt (die meisten Anbieter wie Gmail, Yahoo, Hotmail, etc. unterstützen TLS). Beachte, dass diese Nachrichten zwar verschlüsselt sind, aber nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt, was bedeutet, dass Gmail, Yahoo, Hotmail, etc. in der Lage sind, diese Nachrichten zu lesen und weiterzugeben. Dies ist nicht möglich, wenn „Encrypt for Outside“ gesetzt ist und ProtonMail Ende-zu-Ende Verschlüsselung aktiviert ist.

Emails von Nicht-ProtonMail-Benutzern an ProtonMail-Benutzer werden mit TLS verschlüsselt. Leider ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten, die von unsicheren E-Mail-Anbietern gesendet werden, nicht möglich. Für maximale Sicherheit sollten deine Kontakte daher auch ProtonMail-Accounts bekommen.
Antworten von Nicht-ProtonMail-Benutzern auf ProtonMail „Encrypt for Outside“-E-Mails.

Ende-zu-Ende verschlüsselte Speicherung von Nachrichten

Alle Nachrichten in deinem ProtonMail-Postfach werden mit Zero-Access-Verschlüsselung gespeichert. Das bedeutet, dass wir keine deiner Nachrichten lesen oder an Dritte weitergeben können. Dies gilt auch für Nachrichten, die dir von Nicht-ProtonMail-Benutzern geschickt wurden. Bedenke jedoch, dass, wenn eine E-Mail von Gmail an dich geschickt wird, Gmail wahrscheinlich auch eine Kopie dieser Nachricht aufbewahrt.
Nachrichten, die „Encrypted for Outside“ gesendet werden, werden ebenfalls Ende-zu-Ende verschlüsselt gespeichert.
Betreffzeilen und Empfänger-/Absender-E-Mail-Adressen werden verschlüsselt, aber nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Wer steht hinter ProtonMail?

ProtonMail ist ein Service der Proton Technologies AG, einem Unternehmen mit Sitz in der Schweiz, das sich im Besitz von Mitarbeitern befindet. Proton wurde 2014 von einem Team von Wissenschaftlern gegründet, die sich am CERN (dem Europäischen Zentrum für Kernforschung) kennengelernt haben. Der globale Hauptsitz von Proton befindet sich in Genf, Schweiz, und unser primäres Rechenzentrum ist in Zürich, Schweiz.

Die Mitarbeiter von Proton halten die überwiegende Mehrheit der Aktien des Unternehmens. Die restlichen Anteile werden von der Fondation Genevoise pour l’Innovation Technologique (FONGIT), einer gemeinnützigen Stiftung, gehalten, wobei ein kleiner Teil von Proton-Nutzern gehalten wird. Proton profitiert von der Unterstützung der Innosuisse (der Schweizerischen Bundesagentur für Innovation) und der Europäischen Kommission, aber keine der beiden Organisationen hält Anteile oder übt eine Kontrolle aus.

Was ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei ProtonMail?

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine zusätzliche Sicherheitsebene für dein ProtonMail-Konto. Wenn 2FA aktiviert ist, wirst du aufgefordert, einen 6-stelligen Code einzugeben, wenn du dich bei deinem Konto anmeldest. Dieser 6-stellige Code wird von einer auf deinem Mobiltelefon installierten App generiert.

Das bedeutet, dass selbst wenn dein Passwort irgendwie gestohlen wird, ein Angreifer trotzdem nicht in dein Konto gelangen kann, ohne auch Zugriff auf dein Handy zu haben. Aufgrund dieses Sicherheitsvorteils empfehlen wir dir, 2FA in deinem Account zu aktivieren.

Um 2FA zu nutzen, musst du zunächst eine Authentifizierungs-App auf deinem Handy installieren und Zugriff auf dein Handy haben, während du dich in dein Konto einloggst. Es gibt viele Authentifizierungs-Apps, aus denen du wählen kannst. Unten sind ein paar Optionen.


Erstellt am: 7. Juli 2019

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16 Gedanken zu “Proton Mail Test 2026: Erfahrungen, Preise und was die Verschlüsselung wirklich schützt”

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