VyprVPN speichert Logfiles? Eine Stellungnahme und Erklärung dazu.

Viele unserer Leser weisen uns laufend darauf hin, dass VyprVPN Logfiles und Protokolle über die Nutzung des Services 30 Tage lang speichert. Die Frage stellt sich, wie is denn das mit dem Versprechen nach „Privatsphäre“ vereinbar?

Konkret findet man diese Information auch bei VyprVPN weder versteckt noch undeutlich formuliert.
Referenz: VyprVPN Datenschutzbestimmungen

Warum Golden Frog „VyprVPN“ Sitzungsdaten aufbewahrt:

Wir bewahren VyprVPN Sitzungsdaten für 30 Tage auf, um sie für Rechnungsprobleme, Fehlerbehebung, Dienstleistungsbewertung, TOS Angelegenheiten, AUP Probleme, und für das Handhaben von über den Service durchgeführte Verbrechen zu nutzen.“

Wir haben  als VPN-Tester und aus unserer Erfahrung eine klare Haltung dazu, welche sich von vielen unbegründeten Foreneinträgen oder Meinungen von Lesern klar unterscheidet!

Warum die Logfilespeicherung bei VyprVPN nicht negativ ist:

  1. Jeder VPN-Service, welcher limitierte Tarife verwendet Logfiles!
    (Limitierungen zB: 2, 3, 5 Geräte maximal nutzen, oder Datenmengenbeschränkungen usw)
    Dieser Umstand mag bei vielen Anbieter durch vollmundige Werbeversprechend nicht korrekt dargestellt werden, aber technisch gesehen lassen sich diese Beschränkungen NICHT OHNE Protokolle umsetzen.
  2. Die meisten VPN-Services verwenden Mietserver (VPS)!
    Anbieter welche keine eigenen IP-Adressen verwenden, verwenden gemietete und zumeist virtuelle Server. Das bedeutet, dass je nach lokalen Gesetzgebungen der Serverstandorte, auch diese in der Haftung sind und daher in vielen Fällen „Logfiles“ über die Nutzung und die verbundenen IP-Adressen erstellen. Ganz egal ob dies der VPN-Anbieter nun tut oder sogar weiß oder nicht. Behördenanfragen kommen daher zu den Server-Hostern (Vermieter) und nicht zu den VPN-Anbietern selbst.
  3. Werbeversprechen entsprechen meistens nicht den Tatsachen.
    Ein Blick auf AGB`s macht dies meistens klar. In vielen Fällen (Beispiel) entsprechend die Werbeversprechen nicht den Tatsachen. Da dies aber so offenkundig ist, sollte man sich auch überlegen, wie es denn mit dem Rest der Versprechen aussieht.
  4. Die lokale Gesetzgebung am Unternehmensstandort
    Oft wird argumentiert, dass der Anbieter ja in HongKong oder auf den Seychellen sitzt und daher nicht verpflichtet ist Anweisungen von Behörden aus der EU Folge zu leisten. Das mag ja auch stimmen, nur mieten diese Anbieter ja auch Server oder Standorte im Ausland dazu. Verwenden dann IP-Adressen aus den betreffenen Ländern. Und unterliegen damit, wenn diese IP-Adressen nicht auf Sie selbst registriert sind immer den lokalen Gesetzgebungen. In vielen Fällen kann damit eine Überwachung lokal angeordnet werden, sogar OHNE das der Anbieter dies dann erfährt.
  5. Geheimdienste verpflichten lokale Server-Hoster zur Kooperation
    Das Geheimdienste auch direkt mit Hostern zusammenarbeiten ist zwar offiziell ausgeschlossen, kann aber durchaus vorkommen, einige Fälle haben dies bereits belegt.

VyprVPN bietet hier mehre Vorteile, die genau diesen Fakten widersprechen:

  • Transparenz der technischem Massnahmen
    VyprVPN geht mit der Datenspeicherung völlig transparent um und beschreibt exact, was und wie lange aufbewahrt werden muss, wegen technischer Qualtitätssicherung des gesamten Services.
  • 100% eigene Hardware & IP-Adressen
    VyprVPN verwendet ausschließlich 100% im eigenen Besitz befindliche Hardware und entwickelt auch sämtliche Software selbst. Keine dritten Unternehmen sind daran beteiligt! Das hat auch zur Folge, dass alle IP-Adressen direkt auf das Unternehmen registriert sind und jede behördliche Anfrage ausschließlich direkt an VyprVPN oder eine Gericht in der Schweiz erfolgen muss.
  • Transparenz und Offenheit in den Werbeaussagen
    Auf der Seite von VyprVPN erhält jeder Besucher einen klaren Überblick darüber, was das Unternehmen macht und wie es die Sicherheit der Nutzer bewerkstelligt. Es gibt keine „falschen Werbeversprechen“ und jedes Detail wird bis ins letzte auch in deutscher Sprache beschrieben.
  • Schweizer Gesetze schützen die Privatsphäre der Nutzer
    Durch eigene Hardware und auch IP-Adressen werden alle Anfragen nur nach schweizer Gesetzen abgewickelt. Es gibt keine Hintertüren oder andere Wege, als über ordentliche Verfahren vor schweizer Gerichten. Die schweizer Gesetze schützen die Privatsphäre bis auf wenige Ausnahmen (Terror, Bandenbildung, Mord) zuverlässig und detaillierter und genauer als in jedem anderen Land.
  • Keine Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten
    In der Schweiz gibt es einen starken inländischen Geheimdienst, welcher nach Möglichkeit sämtliche Tätigkeiten ausländischer Geheimdienste unterbindet. Dahingehend werden auch VyprVPN Benutzer vor Zugriffen durch ausländischen Diensten geschützt, da Goldenfrog Gmbh aus Meggen in der Schweiz, ein lokales Unternehmen ist. Selbst an Auslandsstandorten werden keine Daten aufbewahrt die auf die Nutzer schließen lassen, sondern diese werden ausschließlich in Hochsicherheits-Serverzentren verarbeitet.

 

Unser Fazit zur Logfilespeicherung von VyprVPN

Aufgrund dieser Tatsache ist uns ein Anbieter wie VyprVPN mit der offenen Kommunikation zu diesem Thema lieber als ein Anbieter welcher eigentlich nur „kundenfreundliche Botschaften“ auf seiner Webseite veröffentlicht, aber eigentlich weder das technische noch organisatorische Wissen hat um damit im Sinne der Nutzer umzugehen.

Klar es gibt auch Anbieter, welche tatsächlich keine Log-Files verwenden. Diese sind aber selten und Du kannst diese meistens daran erkennen, dass Du den Service mit Deinen Benutzerdaten völlig unlimitiert, also auch auf dutzenden Geräten zur selben Zeit verwenden kannst.

Link: Der gesamte Testbericht über VyprVPN

Beispiel: „VPN-Anbieter ohne Logfiles“:
Perfect-Privacy (Keine Logfiles + keine Einbschränkungen)

Beispiel: Woran erkennt man Anbieter OHNE Logfiles?:
VPN-Anbieter ohne Logfiles


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Erstellt am:15. Februar 2017

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