NordLocker Test 2026: Erfahrungen, Kosten & Sicherheit

NordLocker

2.99 USD
9.4

Geschwindigkeit

10.0/10

Privatsphäre

10.0/10

Ausstattung

8.0/10

Bedienung

10.0/10

Preis

9.0/10

Positiv

  • Schnelle Geschwindigkeit
  • Aufwändige Mehrfach-Verschlüsselung
  • Einfache & unkomplizierte Bedienung

Negativ

  • Suchen nicht möglich
  • Daten auf 5 GB begrenzt bei Gratistarif

NordLocker ist der Verschlüsselungs-Tresor von Nord Security – dem Unternehmen hinter NordVPN. Das Tool verschlüsselt deine Dateien direkt auf deinem Gerät und auf Wunsch zusätzlich in einer eigenen Cloud. Wir haben NordLocker im Alltag getestet und verraten dir hier, für wen sich der Dienst lohnt – und für wen nicht.

Unser Fazit in 30 Sekunden: NordLocker ist der einfachste Weg, Dateien sicher zu verschlüsseln – ganz ohne Fachwissen. Die Zero-Knowledge-Verschlüsselung ist bei allen Tarifen standardmäßig aktiv, die Bedienung funktioniert per Drag & Drop. Besonders stark: Schon die kostenlose Version verschlüsselt lokal unbegrenzt viele Dateien. Schwächen gibt es beim kleinen Cloud-Speicher der Gratis-Version (3 GB) und bei der fehlenden Linux-App.

Geeignet für: Alle, die sensible Dokumente, Fotos oder Backups verschlüsseln wollen – besonders Nutzer, die bereits NordVPN oder NordPass einsetzen.
Nicht geeignet für: Linux-Nutzer und alle, die große Datenmengen (über 2 TB) in der Cloud ablegen wollen.

NordLocker kostenlos testen »

Das überzeugt uns

  • Zero-Knowledge-Verschlüsselung bei allen Tarifen inklusive
  • Kostenlose Version mit unbegrenzter lokaler Verschlüsselung
  • Sehr einfache Bedienung per Drag & Drop
  • Sicheres Teilen per Link mit Ablaufdatum und Zugangscode
  • Apps für Windows, macOS, Android, iOS plus Web-Zugang
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie

Das stört uns

  • Gratis-Version nur 3 GB Cloud-Speicher
  • Keine Linux-App verfügbar
  • Maximal 2 TB Speicher – Alternativen bieten mehr
  • Keine Medien-Wiedergabe in der Cloud (kein Player)

Was ist NordLocker?

NordLocker ist ein Verschlüsselungs-Tool mit eigener Cloud, entwickelt von Nord Security – dem Unternehmen hinter NordVPN und NordPass, mit Firmensitz in Panama. Der Dienst ist seit November 2019 auf dem Markt.

Das Prinzip: Du legst Dateien in sogenannte „Locker“ (Tresore). Diese werden mit modernen Verfahren verschlüsselt – entweder nur lokal auf deinem Gerät oder zusätzlich in der NordLocker Cloud, wo sie zwischen deinen Geräten synchronisiert werden. Entscheidend: Die Verschlüsselung passiert auf deinem Gerät, bevor irgendetwas hochgeladen wird. Nord Security kann deine Dateien zu keinem Zeitpunkt lesen (Zero-Knowledge-Prinzip).

NordLocker Preise & Tarife

NordLocker bietet eine dauerhaft kostenlose Version und mehrere kostenpflichtige Tarife. Bei jährlicher Zahlung sparst du über 60 % gegenüber der monatlichen Zahlung.

Tarif Speicher Preis (Jahreszahlung) Preis (monatlich)
Free 3 GB Cloud + unbegrenzte lokale Verschlüsselung kostenlos kostenlos
Personal 500 GB Cloud ca. 2,99 $/Monat ca. 7,99 $/Monat
Personal Plus 2 TB Cloud ca. 6,99 $/Monat ca. 19,99 $/Monat
Business 500 GB pro Nutzer ca. 8,99 $/Nutzer/Monat
Business Plus 2 TB pro Nutzer ca. 14,99 $/Nutzer/Monat

Alle kostenpflichtigen Tarife enthalten eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Business-Kunden können den Dienst zusätzlich 14 Tage kostenlos testen. Preisstand: August 2026 – die aktuellen Preise findest du immer auf der Anbieter-Seite.

Aktuelle NordLocker Preise ansehen »

Unsere Erfahrungen: So funktioniert NordLocker im Alltag

Die Installation unter Windows und macOS ist in wenigen Minuten erledigt. Nach dem Anmelden erstellst du ein Master-Passwort – das ist der einzige Schlüssel zu deinen Daten. Wer es verliert, kann nur über den Wiederherstellungsschlüssel wieder an seine Dateien kommen. Das ist konsequent, erfordert aber etwas Sorgfalt beim Aufbewahren.

Lokale Tresore oder Cloud – du hast die Wahl

Dateien ziehst du einfach per Drag & Drop in einen Locker. Du entscheidest pro Tresor, ob er nur lokal auf deinem Gerät liegt oder in der Cloud synchronisiert wird. Lokale Locker kannst du unbegrenzt nutzen – auch im Gratis-Tarif. Praktisch ist die Space-Saver-Funktion: Selten genutzte Dateien werden nur in der Cloud gehalten und belegen keinen Platz auf deinem Gerät.

Sicher teilen per verschlüsseltem Link

Im Test hat uns das Teilen überzeugt: Du erstellst für eine Datei oder einen Ordner einen verschlüsselten Link, versehen mit Ablaufdatum und optionalem Zugangscode. Der Empfänger braucht kein NordLocker-Konto. Für die Zusammenarbeit im Team gibt es in den Business-Tarifen zusätzlich ein Admin-Panel.

Versionierung und Schutz vor Ransomware

NordLocker speichert ältere Dateiversionen automatisch in der Cloud. Wird dein Gerät von Ransomware befallen oder löschst du etwas aus Versehen, stellst du einfach eine frühere Version wieder her. Das macht den Dienst auch als verschlüsseltes Backup nützlich.

Sicherheit & Datenschutz

Technisch setzt NordLocker auf einen starken Mix: AES-256, ECC, XChaCha20-Poly1305 und Argon2id. Die Kombination gilt als state of the art und wird auch von NordVPN verwendet. Deine Dateien werden bereits auf deinem Gerät verschlüsselt – Nord Security sieht nur verschlüsselte Daten (Zero-Knowledge-Architektur).

Der Firmensitz in Panama bedeutet: keine gesetzliche Verpflichtung zur Vorratsdatenspeicherung und keine Zusammenarbeit mit Behörden bei der Herausgabe von Nutzerdaten. Für den Zugang zum Konto lässt sich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren – das empfehlen wir ausdrücklich.

Ein Punkt, den du kennen solltest: Die Server für die Cloud stehen in den USA (Business-Kunden können deutsche Server wählen). Durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist das aus unserer Sicht vertretbar, da die Inhalte dort ausschließlich verschlüsselt liegen.

Apps & Geräte

NordLocker ist verfügbar für Windows, macOS, Android und iOS – dazu gibt es einen Web-Zugang für den Browser. Deine Cloud-Dateien sind so auf all deinen Geräten verfügbar. In der Android-App aufgenommene Fotos lassen sich direkt verschlüsselt speichern, ohne dass sie unverschlüsselt auf dem Gerät landen.

Was fehlt: eine Linux-App. Wer auf dem Desktop Linux nutzt, muss auf den Web-Zugang ausweichen oder zu einer Alternative greifen.

NordLocker im Vergleich mit Alternativen

pCloud bietet mehr Speicher (bis 10 TB), einen Media-Player und Lifetime-Tarife – die Zero-Knowledge-Verschlüsselung kostet dort aber extra (ca. 4,99 $/Monat als Add-on). Bei NordLocker ist sie immer dabei.

Tresorit verschlüsselt ebenfalls Ende-zu-Ende und sitzt in der Schweiz, ist aber deutlich teurer und eher auf Geschäftskunden ausgerichtet.

MEGA gibt dir 20 GB gratis Cloud-Speicher, wirkt aber weniger aufgeräumt und sitzt in Neuseeland.

Unser Fazit zum Vergleich: Wenn dir kompromisslose Verschlüsselung ohne Zusatzkosten wichtig ist, ist NordLocker die einfachste Wahl. Brauchst du viel Speicher oder einen Media-Player, ist pCloud die flexiblere Alternative. Mehr dazu in unserem VPN-Anbieter-Vergleich und im NordVPN-Test.

Häufige Fragen zu NordLocker


Ist NordLocker kostenlos?

Ja, teilweise. Der Free-Tarif verschlüsselt lokal unbegrenzt viele Dateien und enthält 3 GB Cloud-Speicher. Für mehr Cloud-Speicher (500 GB oder 2 TB) brauchst du einen kostenpflichtigen Tarif.


Ist NordLocker sicher?

Ja. NordLocker verschlüsselt deine Dateien bereits auf deinem Gerät mit AES-256, ECC und XChaCha20. Durch die Zero-Knowledge-Architektur kann niemand außer dir die Inhalte lesen – auch Nord Security nicht.


Was passiert, wenn ich mein Master-Passwort vergesse?

Dann kommst du nur noch über den Wiederherstellungsschlüssel an deine Daten, den du bei der Einrichtung erhältst. Ohne beides sind die Dateien dauerhaft verloren – bewahre den Schlüssel deshalb sicher und getrennt vom Gerät auf.


Gibt es NordLocker für Linux?

Nein, eine native Linux-App gibt es derzeit nicht. Linux-Nutzer können nur den Web-Zugang im Browser nutzen.


Kann ich Dateien mit anderen teilen?

Ja. Du erstellst verschlüsselte Links mit Ablaufdatum und optionalem Zugangscode. Der Empfänger benötigt kein eigenes NordLocker-Konto.


Lohnt sich NordLocker auch mit NordVPN?

Ja, besonders dann. Nord Security bietet Bundle-Angebote, die NordLocker mit NordVPN und NordPass kombinieren – das ist meist günstiger als Einzelabos.

Unser Fazit: Für wen lohnt sich NordLocker?

NordLocker macht Verschlüsselung so einfach wie möglich: Datei in den Tresor ziehen, fertig. Dass die Zero-Knowledge-Verschlüsselung in jedem Tarif – sogar im kostenlosen – enthalten ist, hebt den Dienst von vielen Konkurrenten ab. Für sensible Dokumente, private Fotos und verschlüsselte Backups ist NordLocker unsere Empfehlung im Nord-Universum.

Abzüge gibt es für die fehlende Linux-App und das Speicher-Limit von 2 TB. Wer große Medienbibliotheken in der Cloud pflegen will, sollte sich pCloud ansehen. Für alle anderen gilt: Mit dem Gratis-Tarif kannst du NordLocker ohne Risiko ausprobieren.

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Zuletzt aktualisiert: 2. August 2026 · Autor: Martin Held, Gründer von vpntester.org · Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du darüber bestellst, erhalten wir eine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht. Mehr dazu auf unserer Transparenz-Seite.


 
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Erstellt am: 13. November 2019

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